Mindful Monday: 3 Tipps für deine Meditationspraxis

Meditation ist schon längst in unserer westlichen Welt angekommen und ein Begriff, der gefühlt überall verwendet wird. Grosse Firmen bieten Meditationskurse für ihre Mitarbeiter an, es gibt zahlreiche Meditations-Apps und Forscher bringen täglich neue Studien heraus. Meditation reduziert Stress, schafft Klarheit und Ruhe in uns und beruhigt unser Nervensystem. Die Liste der positiven Wirkungen ist unendlich! Heute zeige ich dir 3 persönliche Tipps, die deine Meditationspraxis erleichtern, egal ob du gerade damit beginnen möchtest oder schon eine regelmässige Praxis hast.

I MEET MYSELF IN STILLNESS, AND WE BREATHE. -S.W BERRY

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Jeder, der es schon mal versucht hat, weiss, dass es gar nicht so einfach ist, 10 Minuten in der Stille zu sitzen. Die Gedanken hüpfen nur so im Geist herum und die 10 Minuten fühlen sich an wie 4 Stunden. Doch wenn man es sich erst mal zu einer Routine gemacht hat, mag man sich das Meditieren gar nicht mehr aus seinem Leben wegdenken. Ich möchte hier aber nicht auf die Benefits der Meditation eingehen, sondern dir 3 grundlegende Tipps mit auf den Weg geben, die meine persönliche Meditationspraxis auf ein höheres Level gebracht haben.

Consistency

Das aller aller wichtigste ist die Kontinuität. Um wirkliche Resultate zu spüren, braucht es eine regelmässige Praxis. Das ist eigentlich bei allem so, oder? 🙂 Und irgendwann bist du an einem Punkt, wo du automatisch dich hinsetzt und meditierst, so wie du auch jeden morgen deine Zähne putzt. Du hast es fix in deinen Alltag integriert und Meditieren ist ein fester Bestandteil deines Lebens. Bis dahin war es bei mir ein langer Weg, auch ich hab nicht jeden tag meditiert, hatte Phasen wo ich einfach keine Lust dazu hatte, und dann wieder gespürt hab, wie viel positive Wirkungen es mit sich bringt. Solche ups and downs sind vollkommen normal. Es lohnt sich, dran zu bleiben! :)) Setze dir einen Reminder, der täglich wiederkehrend ist, denn somit meditierst du täglich zur gleichen Zeit, was sich auch positiv auf deine Praxis auswirkt.

Find your WHY

Dieser Punkt hat meine Meditationspraxis nochmal vollkommen verändert. Als ich mit dem Meditieren begonnen habe, überlegte ich mir nie genau, wieso ich das eigentlich mache. Ich habe in Magazinen gelesen, dass es anscheinend gut tut und meine Yogalehrerin hat manchmal davon erzählt. Also begann ich einfach mal, mich hinzusetzen und zu meditieren (was anfangs übrigens eine reine Qual für mich war!). Ich habe immer mehr gespürt, wie positiv es sich auf mein Wohlbefinden auswirkt und immer regelmässiger meditiert. Damit es eben zur regelmässigen Praxis wird und du Motivation und Disziplin kreieren kannst, ist es unglaublich wichtig zu überlegen, WIESO du meditierst. Was ist der Grund? Wieso möchtest du dich jeden Tag hinsetzen und in dich in vollkommene Stille begeben? Beispiele dafür sind: Um deine Gedanken zu beruhigen, achtsamer zu werden, Klarheit zu schaffen, Zeit für dich zu haben, mit deiner Intuition verbinden, aus Liebe und Fürsorge zu dir selber,… Finde dein persönliches „Warum“. Schreibe es dir gerne auf. Das kann sich auch täglich ändern. Frage dich immer wieder mal! 🙂

Acceptance & Kindness

Ich erlebe immer wieder mal Leute, die krampfhaft versuchen, jetzt endlich mal für 10 Minuten keine Gedanken im Kopf zu haben und darauf warten, bis sich diese endlos positiven Wirkungen endlich zeigen. Meistens noch mit völlig angespannter Stirn und Kiefer. In unserer leistungsorientierter Gesellschaft ist das wohl ganz „normal“. Doch Erwartungen und auch Druck bringt rein gar nichts, es hindert uns eher, „Fortschritte“ zu machen. Lasse beim Meditieren los von jeglichen Erwartungen und jeglichem Druck. Bei der Meditation geht es nämlich überhaupt nicht um Leistung. Du musst nichts. Und genau das ist das schöne daran. Du darfst einfach nur sein. Zeit mit dir selber. Anstatt deine Gedanken bösartig aus deinem Geist zu kämpfen, akzeptiere sie. Lass sie kommen und gehen. Gehe ganz liebevoll mit dir selber um. Nichts muss, alles darf. Akzeptiere alles, was ist. Akzeptiere alles, was nicht ist. Mit dieser Einstellung von Liebe und Akzeptanz, wird dir deine Meditationspraxis um einiges leichter fallen.

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Meditation is a silent heart, a peaceful mind which can make life more lovable, more livable. ~ Rajneesh

Ich hoffe, dass dich dieser Beitrag inspiriert und dir auf deinem persönlichen Weg hilft! Denk immer daran, du bist einzigartig. Gehe in deinem Tempo, gehe dein Weg, und gehe mit Liebe und Akzeptanz.

By the way: Ich unterrichte momentan jeden Dienstag um 20:00 Uhr eine Online Klasse – MEDITATION ON DONATION – und würde mich sehr freuen, dich dabei zu haben! Es ist eine geführte Meditation und für jeden geeignet! Schreibe mir einfach eine Email an contact@carlakatharina.com, um den Link zu erhalten.

ich wünsche dir einen tollen Start in die neue Woche! es ist schön, dass es dich gibt ❤

alles liebe,

carla

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3 Kommentare zu „Mindful Monday: 3 Tipps für deine Meditationspraxis

  1. ein interessanter Beitrag! ich finde es immer noch schwer, jeden Tag zu meditieren und morgens früher aufzustehen…

    Alles gute,
    Nadine 🙂

    Liken

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