Mindful Monday: Wie du Glaubenssätze erkennst und sie loslässt

„Das ist einfach so.“ oder „Immer bin ich schuld!“ Mal ganz ehrlich, solche Aussagen hast du sicher auch schon mal gemacht, oder? Jeder von uns hat aufgrund von äusseren Einflüssen, Selbstzweifeln und Erziehung in der Kindheit solche Glaubenssätze, die tief in uns sind. Wir erkennen sie gar nicht mehr und denken, sie sind wahr. Doch solche Glaubenssätze hindern uns, unser ganzes Potenzial zu leben und frei zu sein. In diesem Beitrag gebe ich dir meine Tipps, wie du diese negativen Glaubenssätze erkennen und loslassen kannst.
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Erkenne deine Glaubenssätze

Der erste Schritt, um störende Glaubenssätze loszulassen ist, sie zu erkennen. Oft haben wir diese Sätze schon seit vielen Jahren in uns gespeichert und sie sind zur Gewohnheit geworden. Wir hören diese Sätze von unseren Eltern, Grosseltern, in den Medien, Werbungen oder von Freunden. Da wir sie immer und immer wieder hören, prägen sie sich ganz tief in uns ein und wir beginnen, diese Sätze wirklich zu glauben und betrachten sie als real. Wir beachten sie gar nicht mehr, sondern denken, dass sie ganz normal sind und zu uns gehören. Doch wie können wir diese Glaubenssätze aufdecken? Wie erkennen wir, was wirklich wahr ist und hinter welcher Aussage sich ein Glaubenssatz versteckt? Wenn du meinen Blog schon ein bisschen länger verfolgst weisst du, dass unsere Gedanken unsere Zukunft bestimmen. Unsere Gedanken haben eine enorme Kraft, die wir zum positiven oder zum negativen nutzen können. Wenn wir andauernd unsere Glaubenssätze auftischen, glaubt dies unser Geist und sie werden zur Realität. Deshalb ist es unglaublich wichtig, dass du deine Glaubessätze erkennst und die negativen loslässt. Klassische negative Glaubenssätze sind zum Beispiel:

 

  • Ich habe einfach immer Pech.
  • Mir gelingt nie etwas.
  • Immer trifft es mich.
  • Das Leben ist kein Wunschkonzert.
  • Das Leben meint es einfach nicht gut mit mir.
  • Das schaffe ich nie.
  • Ich bin nicht gut genug für das.
  • Ich bin ja eh immer schuld.
  • Man muss hart arbeiten, um Erfolg zu haben.
  • Das tut man nicht.
  • Das lässt sich nicht ändern.
  • Es hat sowieso keinen Zweck.
  • Das darf man nicht.
  • Dafür bin ich zu alt.
  • Heute ist nicht mein Tag.
  • Das ist halt einfach so.

Bestimmt kennst du solche Sätze, oder? Wie oft hören wir solche Sätze im Alltag? Ich höre täglich Eltern zu ihren Kindern sagen: „Das macht man nicht.“ oder Freunde erzählen mir am Telefon: „Heute ist einfach nicht mein Tag.“ Im Bus hört man oft: „Ich habe einfach keine Zeit.“

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Diese Sätze sind so tief in uns und wir glauben sie wirklich. Wir halten sie als Realität, obwohl sie das ganz und gar nicht sind! Sie sind nicht wahr, wir denken nur, dass sie wahr sind. Also, es ist Zeit, sie zu erkennen:

  • Achte ganz bewusst auf deine Aussagen und frage dich: Ist das wirklich wahr?
  • Nimm dir ein Notizbuch und schreibe dir deine Glaubenssätze auf.
  • Welche Situation hast du in letzter Zeit mehrmals erlebt? Überlege dir, ob vielleicht ein Glaubenssatz dahinter steckt.
  • Beobachte auch die Aussagen der Personen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Oft nehmen wir die Glaubenssätze dieser Personen auch an.

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Lass los und schaffe Platz für Positives

Der erste Schritt ist schon getan, wenn du deine Glaubenssätze erkannt hast. Nun geht es darum, die negativen und störenden Sätze loszulassen. Denn diese hindern dich, dein ganzes Potenzial zu leben. Du bist so viel mehr wert als du denkst, du bist zu so viel mehr fähig und hast so viel mehr Kraft. Diese negativen Glaubenssätze limitieren uns extrem. Sobald wir erlauben, diese loszulassen, können wir ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit erleben. Das Loslassen ist ein Prozess und passiert nicht von heute auf morgen. Doch glaub mir, schon bald bist du ein Profi im Glaubenssätze erkennen und sie bewusst loszulassen, in dem du sie einfach nicht mehr verwendest und in einen positiven Satz verwandelst. Diese positiven Sätze nennt man Affirmationen. Sie helfen uns, positiv zu denken und somit Positives anzuziehen. Unsere Gedanken sind unsere Zukunft, vou know it! 😉 Du verstehst nur Bahnhof? Hier ein Beispiel:

Dein negativer Glaubenssatz: „Ich habe einfach immer Pech“
Deine neue Affirmation: „Mein Leben ist voller Glücksmomente. Ich habe es verdient, Glück zu erleben. Ich bin ein glücklicher Mensch.“

Dein negativer Glaubenssatz: „Das Leben ist schwer.“
Deine neue Affirmation: “ Ich fühle mich leicht und frei. Mein Leben fühlt sich leicht an. Ich nehme Herausforderung mit Leichtigkeit an.“

Durch diese Verwandlung lässt du automatisch den negativen Glaubenssatz los. Am besten schreibst du diese positive Affirmation auf und hängst sie am Badezimmerspiegel auf, damit du sie täglich wiederholen kannst. Und glaub mir, du wirst diese positive Energie anziehen und sie wird zur Realität. Und dadurch kreierst du noch mehr positive Gedanken und ziehst noch mehr positive Erlebnisse an. Deine Gedanken haben eine unglaubliche Kraft und die Entscheidung liegt bei dir, in welche Richtung du diese Kraft nutzt. Choose positivity, Always!!

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Ich hoffe, dass du deine Glaubenssätze erkennst und sie loslässt, damit wieder mehr Platz für Positives in deinem Leben hat!

 

Ich wünsche dir eine wundervolle Woche. Geniesse das schöne Sommer-Wetter!

Carla

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7 Kommentare zu „Mindful Monday: Wie du Glaubenssätze erkennst und sie loslässt

  1. WOOOW diese bilder!! 😍 dieser beitrag ist echt sehr interessant, ich habe mir noch nie so genau gedanken über meine muster gemacht. aber konnte sofort einige aufdecken, als ich deinen text gelesen habe.

    liebe grüsse aus wien, lena

    Gefällt 1 Person

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