Mindful Monday: 8 Meditations-Tipps für Anfänger

„Quiet the mind, and the soul will speak.“ Meditation hilft uns, den Geist zur Ruhe zu bringen und uns mit unserem inneren Kern zu verbinden. Mit dem Meditieren zu beginnen ist ganz einfach, denn du brauchst nichts dazu, ausser dich selbst. Dennoch ist es hilfreich, wenn du ein paar Dinge beachtest. In diesem Beitrag bekommst du meine persönlichen Tipps, die dir den Einstieg in die Meditation erleichtern werden.

Wenn du meinen Blog schon ein bisschen kennst, weisst du, dass ich seit ca. 2 Jahren regelmässig meditiere. Genau gesagt jeden Tag 15 Minuten. Meditation ist für mich ein unglaublich wertvolles „Tool“, um Körper, Geist und Seele zu verbinden und meine Balance zu finden. Sie hilft mir, bei mir zu bleiben und mich auf das zu fokussieren, was wirklich zählt. Zudem bringt sie meine ständig kreisenden Gedanken zur Ruhe und gibt mir unendlich viel Energie. Weitere Gründe, weshalb ich meditiere, findest du in diesem Beitrag. 🙂

Das Tolle am Meditieren ist, dass du dazu nichts brauchst! Du kannst jetzt sofort damit beginnen! Du kannst im Tram, im Bus, auf dem Bett, im Flughafen, beim Zahnarzt, ja, einfach an allen Orten meditieren. Mit meinen Tipps steht dem Einstieg in die Meditation nichts mehr im Wege 😉

 

Sei erwartungsfrei

Viele Leute erwarten sich etwas ganz Besonderes und spektakuläres vom Meditieren. Und das am Besten schon nach den ersten 2 Minuten. Doch Meditation ist eigentlich ganz simple. Also versprich dir nicht so viel und gehe ganz locker und ohne Erwartungen an das Meditieren ran. Du wirst bestimmt wunderbare Dinge erfahren, aber eben auf deine ganz persönliche Art und meist erst nach regelmässiger und anhaltender Praxis.

Finde Ruhe

Wie ich oben beschrieben habe, kannst du grundsätzlich überall Meditieren. Doch am Anfang empfehle ich dir, einen ruhigen und ungestörten Platz zu suchen. Denn gerade anfangs lässt man sich schnell ablenken. Deshalb ist es wichtig, dass du dich voll und ganz auf deine Praxis konzentrieren kannst, ohne störende Geräusche um dich herum.

 

Bleib dran

Regelmässigkeit und Ausdauer sind unglaublich wichtige Punkte. Denn nur wenn du regelmässig und für längere Zeit meditierst, wirst du Erfolge bemerken. Stelle dir es wie bei einem Muskel vor. Der Muskel wächst nicht, wenn du ihn 2 Mal im Monat trainierst. Genau so ist es beim Meditieren. Eine regelmässige Praxis ist das A und O! Mein persönlicher Tipp: Meditiere gleich nach dem Aufstehen, dann ist dein Geist noch ganz ruhig und noch nicht voller To Do’s.

 

Reminder setzen

Wie oft setzten wir uns etwas in den Kopf, und am nächsten Tag haben wir es schon laange wieder vergessen. Ups… Unser Körper braucht etwa 66 Tage, bis er sich an eine etwas Neues angewöhnt und gespeichert hat. Mir hat es anfangs total geholfen, dass ich mir kleine Reminder gemacht habe. Nimm ein schönes Meditations- oder Buddha-Bild als Handyhintergrund, schreibe ein Post-It und hänge es an den Spiegel oder schreibe es dir in deine Agenda.

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Der Atem

Die Atmung ist dein Ankerpunkt in der Meditation. Konzentriere dich vollkommen auf deinen Atem und vertiefen ihn. Atme ganz langsam tief ein und aus. Strenge dich dabei aber nicht an, sondern lasse den Atem einfach fliessen. Widme deine ganze Aufmerksamkeit deiner Atmung und beobachte, wie sich deine Bauchdecke mit der Einatmung hebt und sich mit der Ausatmung wieder senkt.

 

Deine Körperhaltung

Meditieren ist grundsätzlich in jeder Körperhaltung möglich. Im Liegen, im Stehen, im Sitzen, und was du dir sonst noch vorstellen kannst. 😉 Für den Beginn empfehle ich dir, im Schneidersitz zu sitzen, so, dass es sich für dich bequem anfühlt und du für längere Zeit ruhig sitzen kannst. Du kannst dir auch ein Meditationskissen nehmen oder dich auf eine Decke oder ein Kissen setzen, damit dein Becken und deine Wirbelsäule aufrecht sind. Der Kopf sollte in Verlängerung zur Wirbelsäule sein. Das verbessert den Energiefluss und hilft dir, konzentriert zu bleiben.

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Deine Gedanken

Ich weiss noch genau, wie mich meine Gedanken überhäuft haben, als ich mit Meditieren begann. Und auch nach 2 Jahren gibt es noch Tage, wo meine Gedanken immer wieder versuchen, mich abzulenken. Doch gegen die Gedanken anzukämpfen bringt gar nichts und ist auch nicht der Sinn der Meditation. Versuche einfach, die Gedanken nicht als wichtig anzusehen. Sie sind zwar da, aber das ist egal und du lässt dich nicht davon beirren und kontrollieren. Lasse deine Gedanken einfach wie Wolken am Himmel vorbeiziehen.

„THE GOAL OF MEDITATION ISN’T TO CONTROL YOUR THOUGHTS,

IT’S TO STOP LETTING THEM CONTROL YOU.“

 

Entspanne dich

Das Wichtigste: Bleib entspannt. Gehe ganz locker an die Sache ran und habe keine Angst davor, etwas falsch zu machen. Du hast bereits alles in dir. Versuche nicht, verkrampft deine Gedanken zu stillen oder etwas Erreichen zu wollen. Sondern entspanne dich einfach und beobachte neugierig, was auf dich zukommt. Schenke dir ein Lächeln und sei offen für alles.

 

Hast du schon Erfahrungen mit Meditation? Fällt es dir leicht, regelmässig zu meditieren? Was sind deine Tipps?

 

Ich würde mich seeehr freuen, wenn du deine Erfahrungen und Gedanken teilst. Wir können alle voneinander lernen 🙂

 

alles Liebe,

carla

 

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mindful monday

6 Kommentare zu „Mindful Monday: 8 Meditations-Tipps für Anfänger

  1. der Beitrag kommt grad perfekt für mich, da es mir total schwer fällt, dran zu bleiben. Am Wochenende finde ich die Zeit meistens, aber unter der Woche fällt es mir schwer… Jetzt bin ich aber wieder voller Motivation. Vielen Dank!🙏😍
    alles Liebe, Anna

    Gefällt 1 Person

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