Lebenslanges Lernen: 5 Tipps für mehr Freude und Bewusstsein beim Lernen

Wir alle kennen den Spruch “Man lernt nie aus”. Aber was bedeutet lebenslanges Lernen für unsere Zufriedenheit und geistige Gesundheit? Macht es langfristig glücklicher? Lerne auch in diesem Artikel: 5 Tipps, was beim Lernen wichtig ist und wie du mehr Bewusstsein schaffst. Ich freue mich sehr, dass Lena von momentsfor.me ihre Tipps in diesem Gastbeitrag teilt.

Auf momentsfor.me möchten wir dir Inspiration geben. Für deine Ich-Zeit. Entdecke, wie du im Alltag ganz einfach Platz für dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden machst. Und wieder mehr Balance und Leichtigkeit in dein Leben bringst. Wir unterstützen dich dabei durch alltagstaugliche Tipps und Empfehlungen aus allen Bereichen der Gesundheit: Bewegung, Entspannung, Ernährung und Lebensfreude.  

Was bedeutet lebenslanges Lernen eigentlich?

Nicht umsonst sagten uns unsere Eltern damals schon: “Du lernst nicht für die Schule, sondern fürs Leben.” Lernen ist ein ständiger Wechsel von Anspannung und Entspannung, Unlust und Lust, Mühe und Freude. Anders als beim Lernen in der Schule geht es im “wahren” Leben darum, dass wir uns selbständig Informationen einholen, um Herausforderungen zu lösen und so unsere Kompetenzen auszubauen. Das ist im beruflichen Kontext besonders spürbar, aber für den privaten Bereich nicht weniger wichtig. Eher im Gegenteil: Das menschliche Gehirn ist ständig aktiv und kann bis ins hohe Alter verändert werden. Durchs Lernen eröffnen sich uns ständig neue Möglichkeiten und das wiederum steigert unsere Flexibilität.

Warum uns Lernen glücklich macht

Wenn wir etwas Neues dazulernen, wird unser körpereigenes Belohnungssystem aktiviert: Um Lösungen zu finden, suchen wir uns Informationen. Darauf basierend entwickeln wir die Lösung für unser Problem selbst und testen sie auch aus. Wenn sie erfolgreich war, setzt das bekannte “Aha-Erlebnis” ein und wir bekommen einen emotionalen Bezug zum Erlernten. Das Gehirn belohnt sich selbst, indem es den Botenstoff Dopamin ausschüttet. Dopamin ruft das positive Gefühl des Aha-Erlebnisses hervor. Wir fühlen uns beschwingt und glücklich. Unsere Motivation und die Lust aufs Lernen werden gesteigert. Voraussetzung für dieses Belohnungssystem ist aber, dass wir die Lösung tatsächlich eigenständig entwickelt und ausprobiert haben.

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Was beim Lernen wichtig ist: 5 Tipps  

 

  1. Mache dir deine Learnings bewusst

Wenn du dich öfter mal fragst, was du in den letzten Tagen oder Wochen Neues gelernt hast, wirst du überrascht sein, wieviel es doch eigentlich ist. Egal ob im Job oder im Privatleben. Nimm dir zum Beispiel einmal in der Woche (bspw. immer Sonntagabend) Zeit, um deine Learnings zu reflektieren: Was hast du thematisch oder fachlich neu dazugelernt? Aus welchen Fehlern hast du vielleicht gelernt? Was hast du von den Menschen um dich herum erfahren, das für dich selbst ein Mehrwert ist? Was hast du über dich selbst gelernt? Am besten du schreibst deine Learnings auf. Denn dann verinnerlichst du sie auch stärker.

2. Lasse Fehler zu und lerne aus ihnen

Wir machen alle Fehler, und das ist auch gut so. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln und wachsen.

“Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen.” – James Joyce

Ganz nach dem Motto “Learning by doing” kannst du durch Fehler Erfahrungen sammeln. Und wie bekommst du Erfahrungen? Indem du handelst und neue Dinge ausprobierst. Klingt alles logisch, dennoch in der Praxis manchmal gar nicht so leicht umzusetzen. Denn die Gesellschaft erwartet oft ein fehlerloses Handeln von uns. Andersherum könnte man sagen: Wer nicht handelt, macht auch keine Fehler. Lass dich also durch Fehler nicht entmutigen und erlaube dir, zu experimentieren und so zu lernen.

 

3. Finde dein Ziel

Wenn du nicht weißt, wofür du eigentlich lernst, dann fällt es dir meist auch schwerer. Es wird leichter, wenn du Ziele oder Visionen hast, auf die du hinarbeiten kannst. Hole dein zukünftiges Ziel in die Gegenwart und spüre, wie es sich anfühlt, wenn du es erreicht hast. Welche wahrnehmbaren Veränderungen bringt es? Dann kannst du für dich auch leichter beantworten,wofür es sich bereits heute lohnt, zu investieren. Wenn du ein kraftvolles Ziel hast, dann ist das oft die beste Lernmotivation.

 

4. Frage nach dem „Warum“

Die Frage nach dem Warum kann dir dabei helfen, Neues zu lernen. Mache dir dabei bewusst, dass es keine “blöden” Fragen gibt. Wenn du Dinge hinterfragst, d.h. auch mal kritisch denkst, kann das für dein Lernen auch hilfreich sein. Kritisches Denken heißt nicht, dass du Neuem oder anderen Meinungen stets negativ gegenüber stehen sollst. Sondern vielmehr, dass du deine Komfortzone verlässt und neues Wissen und Meinungen zulässt, um Probleme zu lösen.

 

5. Lerne auch zu verlernen

Wir haben alle eine gewisse Kapazität, mit der wir Wissen speichern können. Wie eine Art Speicherkarte im Gehirn – die aber auch zu einem bestimmten Zeitpunkt voll ist. Damit du Platz für neues Wissen schaffen kannst, gibt es einen kleinen Trick: Überprüfe dein vorhandenes Wissen doch mal unter dem Gesichtspunkt des praktischen Alltagsnutzens: Welches Wissen hat einen Nutzen für dich und welches Wissen ist von deinem Leben entkoppelt? Welches Wissen besteht wirklich in der Praxis und welches nur in der Theorie? Du kannst dir dazu vorstellen, dass es wie bei einem Computer ist: Lösche alte und sinnlose Dateien von deiner Festplatte und prüfe auch ganze Programme – denn die fressen besonders viel Speicherplatz: Das können z.B. auch deine Vorstellungen und Werte sein. Sieh es so: Das Verlernen von “Fehlwissen” ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb deines lebenslangen Lernprozesses.

 

Lernen macht tatsächlich glücklich

Wenn du diese Grundlagen in deinen Alltag lässt, dann hast du eine starke Basis fürs Lernen geschaffen. Als Erwachsener lernen wir anders als ein Kind. Wir haben schon Erfahrungen gesammelt und können Neues mit Altem verknüpfen. Wir können uns auf das Wesentliche konzentrieren und für uns Unwichtiges ausblenden. Das können wir als großen Vorteil sehen. Und das Wichtigste ist: Lernen macht glücklich. Wenn du dich dann noch mit Themen befasst, die dich persönlich interessieren, hast du auch noch mehr Spaß am Lernen und kannst deine Lebensfreude und Zufriedenheit langfristig steigern.

Inspiriert von Zeit zu leben, DigitalesBusiness und Alexander Frick: Cooler Alltag.

 

Vielen Dank an momentsfor.me für diese tollen & interessanten Tipps! Jeder von uns hat jeden Tag die Chance, Neues zu lernen und unser Wissen zu erweitern. Packe diese Chance und öffne dich für das Neue!

“The capacity to learn is a gift; The ability to learn is a skill; The
willingness to learn is a choice.” – Brian Herbert

8 Kommentare zu „Lebenslanges Lernen: 5 Tipps für mehr Freude und Bewusstsein beim Lernen

  1. learning by doing ist ein lebensmotto! nur wer sich bewegt kommt weiter „just do it“…. und wenn daraus fehler entstehen, umsobesser. nur so lernt man im leben!
    vielen dank für diesen interessanten artikel.

    Gefällt 1 Person

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