Mindful Monday: Wieso ich meditiere

Wenn du meinen Blog schon ein bisschen länger verfolgst, ist dir sicher aufgefallen, dass mir ein achtsames Leben sehr wichtig ist. Achtsamkeit hat mir in den letzten Monaten so sehr geholfen, wieder zu mir zu finden und eine positive Einstellung zum Leben zu bekommen. Deshalb möchte ich ein paar Gedanken und Erfahrungen mit euch teilen und zwei Mal monatlich einen „Mindful Monday Beitrag“ schreiben. Der kommt dann jeweils am Montag (ah wirklich?😂), so als kleiner Input für die neue Woche.

Einen ersten Beitrag über Achtsamkeit habe ich schon geschrieben. Da erkläre ich, was Achtsamkeit überhaupt bedeutet und was es bewirken kann. Und eine kleine Übung für den Alltag gibt es da auch noch. Hier geht’s zum Beitrag.

Heute geht es um die Meditation. Sitzen, Einatmen, Ausatmen. Meditieren klingt einfach, aber als ich es das erste mal ausprobiert habe, ist es mir ziemlich schwer gefallen, mich nur auf meine Atmung zu konzentrieren. Ständig kamen Gedanken hoch und versuchten mich abzulenken. Die Kunst der Meditation ist es, diese Gedanken zu zähmen und sich einfach nur auf die Atmung zu fokussieren.

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Wie kam ich dazu?

Das Meditieren habe ich bei einer Yogastunde kennengelernt. Unsere Yogalehrerin hat einen Abend organisiert, bei dem sie uns in die Meditation eingeführt hat. Aber um mit Meditation zu beginnen, brauchst du nichts zu wissen. Alles, was du zum Meditieren brauchst, hast du bereits in dir. Das ist doch schon mal ein gutes Gefühl, oder? Ich habe dann eine kleine Challenge gemacht und jeden Tag 15 Minuten meditiert. Einen Monat lang. Und nach diesem Monat war es für mich schon so zu einer Gewohnheit geworden, dass ich gar nicht mehr damit aufhören wollte. Ich denke das liegt auch daran, dass es mir einfach so gut getan hat. Ich empfehle auch dir, so zu beginnen. Probiere es einfach aus. Und ziehe es einen Monat lang durch. Vor allem an den ersten Tagen braucht es ziemlich viel Disziplin, aber nur so kannst du erfahren, wie es auf dich wirkt. Es lohnt sich, versprochen!

Wieso meditiere ich eigentlich? 

Ich bin ein Mensch, der generell seehr viel denkt. Eigentlich ununterbrochen. Durch die Meditation habe ich gelernt, diesen Gedankenkreis mal für einige Minuten zu stoppen. Früher machte ich mir über alles und jeden Gedanken. Bevor es zu einer Entscheidung oder Handlung kam, wurde es in meinem Kopf zuerst Stunden lang durchdacht und analysiert. Es hinderte mich oft daran, etwas einfach mal so zu tun. Ohne Angst, ohne Vorurteile, ohne Bewertung. Es engte mich total ein. Gedanken vermehren sich so schnell, dass man gar nicht mehr nachkommt, was eigentlich das Thema ist. Die Gedanken machen aus einer Mücke einen Elefanten.  Die negativen Gedanken haben sich so stark ausgebreitet, dass für positive Gedanken gar keinen Platz mehr war. Die negativen und bewertenden Gedanken haben bestimmt, wie ich mich fühlte, wie ich handelte. Sie hatten die Kontrolle über mich übernommen. Ich wollte wieder mein eigener Chef sein. Nicht meine Gedanken. Ich brauchte etwas, das mir half, meine Gedanken zu zähmen und mich wieder freier zu fühlen. So kam ich zur Mediation.

Q U I E T   T H E   M I N D    A N D   T H E   S O U L  W I L L   S P E A K

Meditieren half und hilft mir immer noch jeden Tag aufs Neue, meine Gedanken zu stillen und zu pausieren. Es schenkt mir eine kleine Auszeit aus dem ständigen Gedankenkreis. Und das tut einfach gut und gibt Energie! So kann ich wieder auf mein Gefühl hören, auf meine Intuition, ohne dass die Gedanken irgendetwas „reinplappern“. Es hilft mir, die negativen Gedanken bewusst wahrzunehmen und sie dann von mir zu lösen. Es hilft mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Positive, das Schöne, das, was wirklich zählt und das, was mich glücklich macht. Es hilft mir, achtsam zu leben und die kleinen Dinge wahrzunehmen. Ich habe das Gefühl, dass ich viel mehr Glück im Leben habe, seit ich meditiere. Das liegt wahrscheinlich nicht daran, dass ich wirklich mehr Glück habe, sondern einfach, dass ich es bewusst wahrnehme. Auch in vielen anderen Situationen profitiere ich sehr vom Meditieren. Darüber schreibe ich aber in einem anderen Beitrag.

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Dieser Beitrag war mal etwas anderes, etwas sehr persönliches über mich. Ich bin so, so dankbar dafür, dass ich die Meditation entdeckt habe und dass es ein fester Bestandteil von mir und meinem Leben ist. Vielleicht kann es dir auch helfen, ein positives und achtsames Leben zu leben. Oder es zu verstärken! Es gibt noch viele andere Arten, Meditation zu praktizieren. Probiere einfach aus, was für dich persönlich passt. Wichtig ist auch noch, dass die Meditation kein „Muss“ sein soll. Wenn du das Gefühl hast, dass es dich stresst, versuche es zu einem anderen Zeitpunkt nochmals.

Hast du schon Erfahrungen mit Meditation? Wieso meditierst du?

Ich würde mich so freuen, wenn du deine Gedanken zu diesem Thema teilst!

alles Liebe,

carla

mindful monday

10 Kommentare zu „Mindful Monday: Wieso ich meditiere

  1. Vielen Dank für diesen sehr interessanten Einblicke in die Meditation und auch für deine persönlichen Erfahrungen.
    Ich finde das Leben ist wunderbar und sehr spannend und es ist wichtig über Instrumente wie z.B. Meditation zu wissen, die helfen Gedanken in positive Energie zu nutzen. Bei mir funktioniert das mit Sport und viel Bewegung in der schönen Natur. Nun werde ich das auch einmal mit Meditation versuchen….

    Gefällt 1 Person

  2. Sehr geil, danke für diesen Beitrag!
    Ich versuche immer zu meditieren, wenn es mir möglich ist. Und es ist fast immer möglich. Beim Gehen, beim Warten an der Kasse, beim Sport, beim Kochen… Einfach im Moment zu sein und ihn als das zu akzeptieren, was er ist ist. Wundervoll!

    Gefällt 1 Person

  3. toller Beitrag liebe Carla! Bis jetzt habe ich noch nie meditiert weil ich nicht genau wusste wie das geht. Aber ich werde es jetzt einfach mal ausprobieren. Es ist schön zu lesen, wie es dir geholfen hat.

    Liebe Grüsse,
    Vanessa

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